Stand: 24.07.2026
§ 1 Anbieterin und Geltungsbereich
(1) Anbieterin der mobilen Applikation „D-Doc“ (nachfolgend „App“) ist:
Kosmidis & Iacovelli GmbH Ibelweg 18a 6300 Zug Schweiz Unternehmens-Identifikationsnummer (UID): CHE-306.374.564 Vertretungsberechtigte Personen: Athos Kosmidis, Lucia Iacovelli E-Mail: team@coreherence.com (nachfolgend „Anbieterin“ oder „wir“)
(2) Diese Nutzungsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für die Nutzung der App D-Doc in ihrer jeweils aktuellen Version, einschließlich aller kostenlosen Funktionen sowie kostenpflichtiger Premium-Funktionen (siehe § 6), unabhängig davon, ob die App über den Apple App Store oder den Google Play Store bezogen wurde.
(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Nutzers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, die Anbieterin stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.
(4) Der Bezug der App sowie die Zahlungsabwicklung für kostenpflichtige Inhalte erfolgen über den jeweiligen App-Store-Betreiber (Apple App Store bzw. Google Play Store). Ergänzend gelten insoweit die Nutzungsbedingungen des jeweiligen App-Store-Betreibers, soweit diese zwingend Anwendung finden oder das Vertragsverhältnis zwischen dem Nutzer und dem jeweiligen App-Store-Betreiber betreffen. Im Übrigen gelten für das Nutzungsverhältnis zwischen dem Nutzer und der Anbieterin ausschließlich diese AGB.
§ 2 Leistungsbeschreibung
(1) D-Doc ist eine App zur Reduzierung digitaler Ablenkung. Sie ermöglicht es dem Nutzer, ausgewählte Apps und Funktionen seines Endgeräts vorübergehend stummzuschalten oder zu sperren, um Fokus-, Ruhe- und Erholungszeiten zu schützen.
(2) Die App umfasst insbesondere folgende Funktionen (der genaue Funktionsumfang kann je nach Version und Plattform variieren):
- Individualisierte Modi: Der Nutzer kann eigene Modi mit individuellen Einstellungen erstellen (z. B. Abendmodus, Meeting, Essen, Fokuszeit) sowie vorgefertigte Modi nutzen und anpassen.
- Vorübergehende App-Beschränkung: Je nach Modus können ausgewählte Apps, Benachrichtigungen oder Funktionen vorübergehend deaktiviert, stummgeschaltet oder eingeschränkt werden; wahlweise können nur bestimmte Apps oder nur Anrufe zugelassen werden.
- Nutzungsübersicht: Die App kann dem Nutzer eine Übersicht über seine Gerätenutzung anzeigen (z. B. wöchentliche Nutzungsstatistik).
(3) Die konkrete Ausgestaltung der Funktionen ergibt sich aus der jeweils aktuellen Beschreibung im jeweiligen App Store sowie in der App selbst.
(4) Ein Anspruch auf Beibehaltung einzelner Funktionen in unveränderter Form besteht vorbehaltlich zwingender gesetzlicher Regelungen (für Nutzer in der EU insbesondere der Vorschriften über digitale Produkte, in Deutschland §§ 327 ff. BGB) und des § 12 dieser AGB nicht.
§ 3 Vertragsschluss
(1) Der Nutzungsvertrag über die kostenlose Basisversion kommt zustande, indem der Nutzer die App aus dem jeweiligen App Store herunterlädt und installiert.
(2) Der Vertrag über kostenpflichtige Premium-Funktionen (Abonnement, § 6) kommt zustande, indem der Nutzer den In-App-Kaufprozess des jeweiligen App Stores durchläuft und den Kauf dort verbindlich bestätigt. Die Zahlungsabwicklung erfolgt ausschließlich über den jeweiligen App-Store-Betreiber und das dort hinterlegte Zahlungsmittel des Nutzers.
(3) Hinweis: Beim Bezug über den Apple App Store kann der Vertrag über In-App-Käufe nach den Bedingungen von Apple (teilweise) mit Apple als Händlerin zustande kommen. Die Rechte des Nutzers aus zwingendem Verbraucherrecht bleiben hiervon unberührt.
(4) Die jeweils geltenden Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung werden dem Nutzer vor Vertragsschluss in geeigneter Weise zur Verfügung gestellt. Soweit nach den gesetzlichen Vorschriften eine erneute Zustimmung zu geänderten Nutzungsbedingungen erforderlich ist, werden diese dem Nutzer vor ihrer Geltung erneut zur Verfügung gestellt.
§ 4 Nutzungsvoraussetzungen
(1) Die Nutzung der App setzt ein kompatibles Endgerät mit einem unterstützten Betriebssystem (iOS bzw. Android in der jeweils unterstützten Version) voraus. Die jeweils unterstützten Versionen sind der Beschreibung im App Store zu entnehmen.
(2) Für die Kernfunktionen benötigt die App bestimmte Systemberechtigungen, die der Nutzer aktiv erteilen muss, insbesondere:
- unter iOS: Zugriff auf die Bildschirmzeit-Funktionen (Screen Time / Family Controls);
- unter Android: je nach Gerät insbesondere den Bedienungshilfen-Dienst (Accessibility Service), den Benachrichtigungszugriff (Notification Access) sowie gegebenenfalls eine Ausnahme von der Akkuoptimierung.
Ohne Erteilung dieser Berechtigungen stehen die Sperr- und Fokusfunktionen nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung. Die Erteilung der Berechtigungen ist freiwillig und kann in den Systemeinstellungen jederzeit widerrufen werden.
(3) Einzelne Funktionen (z. B. der Bezug von Updates oder die Verwaltung des Abonnements) setzen eine Internetverbindung voraus. Die hierfür anfallenden Datenverbindungskosten trägt der Nutzer.
(4) Für die Nutzung der App ist keine Registrierung und kein Nutzerkonto erforderlich.
§ 5 Nutzungsberechtigung und Minderjährige
(1) Die App richtet sich in erster Linie an Nutzer mit gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz sowie in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union und des Europäischen Wirtschaftsraums. Eine Nutzung der App außerhalb dieser Zielmärkte bleibt hiervon unberührt.
(2) Minderjährige dürfen kostenpflichtige Abonnements nur im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen abschließen.
§ 6 Kostenlose Version, Premium-Abonnement und Preise
(1) Die App kann nach der Installation für einen Zeitraum von 7 Tagen kostenlos getestet werden („Testphase“). Nach Ablauf der Testphase ist für die weitere Nutzung der App der Abschluss eines kostenpflichtigen Premium-Abonnements erforderlich.
(2) Die jeweils gültigen Preise, Laufzeiten (z. B. monatlich oder jährlich) sowie gegebenenfalls weitere Vertragsbedingungen werden dem Nutzer vor Abschluss des Abonnements im Bestellprozess des jeweiligen App Stores angezeigt.
(3) Das Premium-Abonnement verlängert sich automatisch um die jeweils gewählte Laufzeit, sofern es nicht rechtzeitig über die Abonnementverwaltung des jeweiligen App Stores gekündigt wird. Gesetzliche Kündigungs-, Beendigungs- und Erstattungsrechte bleiben unberührt.
(4) Nach einer wirksamen Kündigung bleiben die Premium-Funktionen bis zum Ablauf des bereits bezahlten Abonnementzeitraums nutzbar. Nach dessen Ablauf endet der Zugriff auf die App, sofern kein neues Premium-Abonnement abgeschlossen wird.
(5) Preisänderungen für bestehende Abonnements richten sich nach den Vorgaben des jeweiligen App Stores. Soweit gesetzlich erforderlich oder von dem jeweiligen Store vorgesehen, werden Nutzer hierüber rechtzeitig informiert und erhalten die vorgesehenen Zustimmungs- oder Kündigungsmöglichkeiten.
§ 7 Widerrufsrecht für Verbraucher
(1) Verbrauchern mit gewöhnlichem Aufenthalt in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union steht bei Verträgen über digitale Inhalte und digitale Dienstleistungen ein gesetzliches Widerrufsrecht nach Maßgabe der anwendbaren gesetzlichen Vorschriften zu.
Für Verbraucher mit gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz besteht kein allgemeines gesetzliches Widerrufsrecht für den Erwerb digitaler Inhalte oder digitaler Dienstleistungen. Etwaige Rückerstattungen richten sich nach den jeweils geltenden Bestimmungen des App-Store-Betreibers, über den der Vertrag abgeschlossen wurde.
(2) Da der Erwerb der App sowie von In-App-Abonnements über die App Stores von Apple bzw. Google abgewickelt wird, richtet sich die Ausübung des Widerrufsrechts sowie eine etwaige Rückerstattung nach den Prozessen des jeweiligen App-Store-Betreibers. Der Nutzer kann sich hierfür an Apple bzw. Google wenden.
(3) Verbrauchern können im Zusammenhang mit dem Abschluss eines Premium-Abonnements gesetzliche Widerrufsrechte zustehen. Soweit der Abschluss des Premium-Abonnements über einen App Store erfolgt, richten sich Vertragsschluss, Zahlungsabwicklung, Widerruf und etwaige Erstattungen nach den Bedingungen des jeweiligen App-Store-Betreibers sowie den anwendbaren gesetzlichen Vorschriften. Gesetzliche Verbraucherrechte bleiben hiervon unberührt.
§ 8 Nutzungsrechte
(1) Die Anbieterin räumt dem Nutzer für die Dauer des Nutzungsvertrags ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Recht ein, die App auf Endgeräten, die dem Nutzer zugeordnet sind, für persönliche, nicht gewerbliche Zwecke zu nutzen.
(2) Der Nutzer ist nicht berechtigt, die App oder Teile davon zu vervielfältigen, soweit dies nicht für die bestimmungsgemäße Nutzung technisch erforderlich ist, zu bearbeiten, zu verbreiten, öffentlich zugänglich zu machen, zu vermieten, zu verleihen, zurückzuentwickeln, zu dekompilieren oder zu disassemblieren. Dies gilt nicht, soweit entsprechende Handlungen aufgrund zwingender gesetzlicher Vorschriften zulässig sind, insbesondere zum Zweck der Herstellung der Interoperabilität mit unabhängig entwickelten Computerprogrammen.
(3) Alle Rechte an der App, ihren Inhalten, Marken, Logos und Designs (einschließlich der Bezeichnungen „D-Doc“ und „CoreHerence“) verbleiben bei der Anbieterin bzw. den jeweiligen Rechteinhabern.
§ 9 Pflichten des Nutzers, zulässige Nutzung
(1) Der Nutzer darf die App nur im Rahmen dieser AGB und der geltenden Gesetze nutzen.
(2) Dem Nutzer ist es insbesondere untersagt:
- die App zu missbräuchlichen Zwecken einzusetzen, insbesondere um Dritte ohne deren Wissen oder gegen deren Willen in der Nutzung ihrer Geräte einzuschränken;
- Sicherheitsmechanismen der App oder der Betriebssysteme zu umgehen oder zu manipulieren;
- die App in einer Weise zu nutzen, die die Funktionsfähigkeit der App beeinträchtigt.
(3) Der Nutzer ist selbst dafür verantwortlich, sein Endgerät, sein Betriebssystem und die App aktuell zu halten und Systemberechtigungen korrekt zu erteilen, damit die Funktionen wie vorgesehen arbeiten können.
§ 10 Funktionsweise und Grenzen der Sperr- und Fokusfunktionen - wichtige Hinweise
(1) Technische Grenzen. Die Sperr-, Stummschalt- und Fokusfunktionen der App basieren auf Schnittstellen und Mechanismen der Betriebssysteme iOS und Android. Diese Schnittstellen unterliegen den Vorgaben und Änderungen der jeweiligen Betriebssystemhersteller. Die Anbieterin übernimmt daher keine Garantie oder Zusicherung, dass Beschränkungen in jeder Situation, auf jedem Gerät und nach jedem Betriebssystem-Update vollständig, unterbrechungsfrei oder fehlerfrei greifen.
(2) Umgehbarkeit. Die Funktionen der App dienen der Selbststeuerung des Nutzers. Sie stellen keine technische Kindersicherung und keine manipulationssichere Sperre dar und können vom Nutzer über die Systemeinstellungen grundsätzlich beendet oder umgangen werden.
(3) Notrufe. Die App ist nicht dafür ausgelegt, Notruffunktionen des Endgeräts zu blockieren. Die tatsächliche Verfügbarkeit von Notrufen richtet sich nach dem verwendeten Endgerät, dem Betriebssystem, den Geräteeinstellungen und dem verfügbaren Kommunikationsnetz. Der Nutzer bleibt selbst dafür verantwortlich, seine Erreichbarkeit und die Erreichbarkeit Dritter in Notfällen sicherzustellen.
(4) Erreichbarkeit und verpasste Mitteilungen. Je nach Betriebssystem, Endgerät, erteilten Berechtigungen, gewähltem Modus und den Einstellungen des Nutzers können ausgewählte Apps, Benachrichtigungen oder app-basierte Nachrichten vorübergehend eingeschränkt, stummgeschaltet, verzögert oder nicht angezeigt werden.
Telefonanrufe, systemeigene Alarme, systemeigene Erinnerungen sowie die Funktion „Nicht stören“ werden durch die App selbst nicht blockiert oder verändert.
Der Nutzer sollte die App nicht in Situationen einsetzen, in denen seine ständige Erreichbarkeit erforderlich ist (z. B. Bereitschaftsdienste, Betreuungs- oder Aufsichtspflichten).
(5) Kein Ersatz für Systemfunktionen. Die App ersetzt keine sicherheitsrelevanten Gerätefunktionen (z. B. Notfall-Benachrichtigungen des Betriebssystems oder offizielle Warn-Apps).
§ 11 Kein medizinisches oder therapeutisches Produkt
(1) Die App dient allgemeinen Zwecken der Selbstorganisation und eines bewussteren Umgangs mit digitalen Medien. Sie ist kein Medizinprodukt (insbesondere nicht im Sinne der Verordnung (EU) 2017/745 bzw. des schweizerischen Heilmittelrechts) und dient nicht der Diagnose, Behandlung, Heilung oder Verhütung von Krankheiten, einschließlich verhaltensbezogener Störungen (z. B. Internetnutzungsstörungen).
(2) Die App ersetzt keine ärztliche, psychotherapeutische oder sonstige professionelle Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder dem Verdacht auf ein problematisches Nutzungsverhalten sollte sich der Nutzer an qualifiziertes Fachpersonal wenden.
(3) Die Anbieterin verspricht keine bestimmten Erfolge (z. B. Reduzierung der Bildschirmzeit, Steigerung der Konzentration oder des Wohlbefindens). Entsprechende Angaben in der Kommunikation der Anbieterin sind unverbindliche Zielbeschreibungen.
§ 12 Updates, Änderungen und Einstellung der App
(1) Die Anbieterin stellt Aktualisierungen bereit, die für den Erhalt der vertragsgemäßen Funktionsfähigkeit der App erforderlich sind (einschließlich Sicherheitsupdates), und informiert den Nutzer hierüber. Für Nutzer, auf deren Vertrag zwingende Vorschriften über digitale Produkte Anwendung finden (in Deutschland: §§ 327e, 327f BGB), gelten diese Vorschriften uneingeschränkt. Der Nutzer ist gehalten, bereitgestellte Updates in angemessener Zeit zu installieren; unterlässt er dies, haftet die Anbieterin nicht für Mängel, die allein auf das Fehlen des Updates zurückzuführen sind.
(2) Die Anbieterin ist berechtigt, die App über das zur Aufrechterhaltung der Vertragsmäßigkeit erforderliche Maß hinaus zu ändern (z. B. Weiterentwicklung, Anpassung an neue technische Entwicklungen oder Designänderungen), wenn hierfür ein triftiger Grund vorliegt, dem Nutzer hierdurch keine zusätzlichen Kosten entstehen und der Nutzer klar und verständlich über die Änderung informiert wird. Beeinträchtigt eine solche Änderung die Zugriffsmöglichkeit oder Nutzbarkeit der App für den Nutzer mehr als nur unerheblich, stehen dem Nutzer die zwingenden gesetzlichen Rechte seines Aufenthaltsstaates (einschließlich eines etwaigen Vertragsbeendigungsrechts) zu. Änderungen des vereinbarten Leistungsumfangs richten sich ausschließlich nach diesem § 12 und können nicht allein durch eine Änderung dieser AGB vorgenommen werden.
(3) Die Anbieterin kann die kostenlose Basisversion mit angemessener Ankündigungsfrist ändern oder einstellen. Für laufende, bezahlte Abonnementperioden bleibt der vertraglich geschuldete Funktionsumfang unberührt. Wird die App oder ein kostenpflichtiger Dienst während einer bereits bezahlten Abonnementperiode endgültig eingestellt und kann die geschuldete Leistung deshalb nicht mehr erbracht werden, stehen dem Nutzer die gesetzlichen Rechte zu. Soweit eine Erstattung erfolgt, richtet sich deren Abwicklung nach den Verfahren des jeweiligen App-Store-Betreibers.
§ 13 Gewährleistung
Für die Rechte des Nutzers bei Mängeln der App gelten die gesetzlichen Vorschriften. Für Verbraucher mit gewöhnlichem Aufenthalt in der EU bleiben die zwingenden Gewährleistungsrechte für digitale Produkte (in Deutschland: §§ 327 ff. BGB) unberührt.
§ 14 Haftung
(1) Die Anbieterin haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung der Anbieterin oder ihrer gesetzlichen Vertreter oder Hilfspersonen beruhen, sowie für sonstige Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.
(2) Für Schäden aus der leicht fahrlässigen Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (d. h. Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Nutzer regelmäßig vertrauen darf) haftet die Anbieterin der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
(3) Zwingende gesetzliche Haftungsbestimmungen (insbesondere die Produkthaftung sowie Art. 100 f. OR in der Schweiz) und die Haftung aus der Übernahme einer Garantie bleiben unberührt.
(4) Im Rahmen der vorstehenden Absätze haftet die Anbieterin insbesondere nicht für Schäden, die daraus entstehen, dass der Nutzer aufgrund selbst aktivierter Modi Anrufe, Nachrichten, Benachrichtigungen, Alarme oder sonstige Mitteilungen nicht oder verspätet erhält (§ 10 Abs. 4), oder daraus, dass Beschränkungen aufgrund von Umständen, die die Anbieterin nicht zu vertreten hat (insb. Vorgaben und Änderungen der Betriebssystemhersteller), nicht oder nicht vollständig greifen.
(5) Die vorstehenden Haftungsregelungen gelten auch für die persönliche Haftung der Mitarbeitenden, Vertreter und Hilfspersonen der Anbieterin.
§ 15 Datenschutz
Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten im Zusammenhang mit der Nutzung der App enthält die Datenschutzerklärung der Anbieterin, abrufbar in der App sowie unter https://coreherence.app/legal/d-doc/privacy-policy.
Soweit die App Nutzungsdaten verarbeitet, erfolgt diese Verarbeitung ausschließlich lokal auf dem Endgerät des Nutzers. Eine Übermittlung dieser Nutzungsdaten an Server der Anbieterin oder an Dritte erfolgt nicht.
§ 16 Änderungen dieser AGB
(1) Die Anbieterin ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, soweit dies aufgrund gesetzlicher Änderungen, behördlicher Vorgaben, gerichtlicher Entscheidungen oder redaktioneller Anpassungen erforderlich ist und hierdurch keine wesentliche Änderung des vertraglich vereinbarten Leistungsumfangs zulasten des Nutzers erfolgt.
(2) Soweit eine Änderung dieser AGB eine ausdrückliche Zustimmung des Nutzers erfordert oder nach den gesetzlichen Vorschriften nicht ohne Weiteres wirksam werden kann, werden die geänderten AGB dem Nutzer vor ihrer Geltung zur erneuten Annahme bereitgestellt. Bis zu einer solchen Annahme gelten die zuletzt wirksam einbezogenen AGB fort.
(3) Gesetzliche Rechte des Nutzers bleiben unberührt.
§ 17 Streitbeilegung
(1) Die Anbieterin ist weder bereit noch verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
(2) Beschwerden und Anliegen können jederzeit an team@coreherence.com gerichtet werden.
§ 18 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das materielle Recht der Schweiz unter Ausschluss des Übereinkommens der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf (CISG) sowie der Kollisionsnormen. Ist der Nutzer Verbraucher mit gewöhnlichem Aufenthalt in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraums, bleiben die zwingenden Verbraucherschutzvorschriften des Staates seines gewöhnlichen Aufenthalts von dieser Rechtswahl unberührt. Gleiches gilt für gesetzlich zwingende Gerichtsstände zugunsten von Verbrauchern.
(2) Für Kaufleute und andere Personen, für die ein ausschließlicher Gerichtsstand vereinbart werden kann, ist Zug, Schweiz, ausschließlicher Gerichtsstand.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle unwirksamer Bestimmungen treten die gesetzlichen Regelungen.
(4) Vertragssprache ist Deutsch.